Willkommen

 

Ohne lange auszuholen: ich schreibe, ich schreibe gerne, ich schreibe viel und ich schreibe, weil es gar nicht anders geht. 

Doch das geschieht nicht nur im stillen Kämmerlein, sondern ich gestalte Lesungen, veröffentliche Lyrik und Krimi und bin als Dozentin für kreative Schreibprozesse - auch auf der Basis der Poesie- und Bibliotherapie - tätig.  Sie finden diese Aktivitäten und einiges mehr auf den folgenden Seiten.

 


Aktuell



Lesungen aus Mordssüsse

 

19. April 2017, 19:30 Uhr

Jaques Weindepot

Königswinterer Str. 55-57, 53227 Bonn–Beuel

 

07. Mai 2017, 15:00 Uhr

'Kosmetikatelier am Rhein', Gabi Stelten

Hohestr. 1, 51149 Köln

Zusagen unter 02203-892760 oder info@kosmetikatelier-gabi-stelten.de

www.Kosmetikatelier-gabi-stelten.de

 

12. Mai 2017, 18:00 Uhr

Rheinpark Köln-Deutz

Treffpunkt:  Im Laubengang des Betriebshofes, rechts vom Flamingoweiher im Rheinpark, nahe des Eingangs Auenweg 

 

 

Rezensionen


Lesungen aus TodesSüsse

21. März 2017, 19:00 Uhr

VIER JAHRESZEITEN 
Siegstrasse 22, 53757 Sankt Augustin

www.naturkost-vierjahreszeiten.de



Gedicht des Monats

Der Februar  

Nordwind bläst. Und Südwind weht.
Und es schneit. Und taut. Und schneit.
Und indes die Zeit vergeht
bleibt ja doch nur eins: die Zeit.

 

Pünktlich holt sie aus der Truhe
falschen Bart und goldnen Kram.
Pünktlich sperrt sie in die Truhe
Sorgenkleid und falsche Scham.

 

In Brokat und seidnen Resten,
eine Maske vorm Gesicht,
kommt sie dann zu unsren Festen.
Wir erkennen sie nur nicht.

 

Bei Trompeten und Gitarren
drehn wir uns im Labyrinth
und sind aufgeputzte Narren
um zu scheinen, was wir sind.


Unsre Orden sind Attrappe.
Bunter Schnee ist aus Papier.
Unsre Nasen sind aus Pappe.
Und aus welchem Stoff sind wir?

 

Bleich, als sähe er Gespenster,
mustert uns Prinz Karneval.
Aschermittwoch starrt durchs Fenster.
Und die Zeit verläßt den Saal.

 

Pünktlich legt sie in die Truhe
das Vorüber und Vorbei.
Pünktlich holt sie aus der Truhe
Sorgenkleid und Einerlei.

 

Nordwind bläst. Und Südwind weht.
Und es schneit. Und taut. Und schneit.
Und indes die Zeit vergeht,
bleibt uns doch nur eins: die Zeit.

 

 

Erich Kästner