Willkommen

 

 

Ohne lange auszuholen: ich schreibe, ich schreibe gerne, ich schreibe viel und ich schreibe, weil es gar nicht anders geht. 

 

Doch das geschieht nicht nur im stillen Kämmerlein, sondern ich gestalte Lesungen, veröffentliche Lyrik und Krimis.

 

Zudem bin ich Dozentin in der Erwachsenenbildung und zertifizierte Leiterin für Literarische und Kreative Werkstätten und Poesie- und Bibliotherapie.  
Seit Oktober 2017 habe ich eine weitere spannende Aufgabe übernommen - Regieassistenz bei Fatal Banal, der alternativen Karnevalssitzung in Köln.

 

Sie finden Informationen und Termine zu den Aktivitäten auf den folgenden Seiten.

                                                                                                                                                                                                                                                Foto: PicturePeople

Aktuell


 

 

 

 

 

+++ Einstellung des Veranstaltungs- und Kursbetriebes aufgrund von Infektionsgefahr +++

 

 

 

Es wichtig, dass Sie nicht in Gefahr geraten, sich anzustecken. Daher wird allseits der Kurs- und Veranstaltungsbetrieb ab sofort bis auf weiteres eingestellt.

  

Sobald sich die Situation ändert, lesen Sie das hier.  

 

Bis die Kurse und Workshops wieder starten, nutzen Sie doch diese Zeit zum Schreiben - vielleicht inspiriert Sie ja der nachfolgenden Impulsen zu einem eigenen Text?

 

Eine Auswahl von den, in dieser Zeit entstandenen, Gedichten und Geschichten finden Sie in meinem Blog - einfach hier anklicken oder oben in der Zeile auf 'Blog' gehen.

 

Bleiben Sie gesund, tanzen Sie durchs Wohnzimmer, lesen Sie Bücher, die Sie schon immer mal lesen wollten, spazieren Sie durch den Frühling und versuchen Sie, so oft wie möglich zu lächeln - ein Qigong-Lehrer hat einmal gesagt: "Wenn du lächelst, kannst du nicht gleichzeitig beängstigende Gedanken im Kopf herumwälzen."

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von Herzen eine gute und virenfreie Zeit.

Ihre 

Cornelia

 

Dass das Danksagen keine Erfindung der Neuzeit ist, liest man in dem Gedicht von Friedrich Rückert – vielleicht regen Sie diese besonderen Beinamen, die er seiner Schwiegertochter zuspricht, zu einem eigenen Text - oder einer ähnlich speziellen Danksagung für wen auch immer - an?

 

Meiner lieben Schwiegertochter Alma

Weihnachten 1865

 

Zeitungsbringerin,

Fliegenwedelschwingerin,

fehllose Jägerin,

treffliche Totschlägerin,

liebe Beleberin,

Kleinmutes Heberin,

Sorgenabwenderin,

Trostredespenderin,

Leidens Abfragerin,

Besserungswahrsagerin,

Leisanschweberin,

Arzeneigeberin,

Stundenmahnerin,

Zeitvertreibsanbahnerin,

Temperaturspürerin,

Feuernachschürerin,

Witterungskünderin,

Lampendochtanzünderin,

Morgenbegrüßerin,

Abendrastversüßerin,

Nachtvorleserin,

Bücheramtsverweserin,

Allzeitunterhalterin,

Gesprächsstoffsentfalterin,

Wunschablauscherin,

Dienstrollentauscherin,

Allesbeschickerin,

Allesüberblickerin,

Allesbestreiterin,

Krankenkostbereiterin,

Festgabebedenkerin,

Weihnachtsentenschenkerin,

Engelverwenderin,

Enkelzuspruchsenderin,

Ordnerin, Schmückerin,

Kopfkissenrückerin,

Pfeifenkopfstopferin,

Flaschenpfropfentpfropferin,

Schlummerbecherfüllerin,

kalter Knie Umhüllerin,

Nachtruhanwünscherin,

wenn ich wachensmatt bin,

heimlich schwach schachmatt bin,

treue Mitträgerin,

Mitpflegerin

neben deiner Schwägerin,

Schwiegerkind, Söhnerin,

Versöhnerin, Beschönerin,

unbelohnt Taglöhnerin,

allzeit frohe Frönerin,

liebliche Verwöhnerin:

Nimm dies Liebeszeichen hin,

wie ich dir dankbar bin.

 

Friedrich Rückert


Verfasse einen Text zu einem der nachfolgenden Romanauszügen:

 

Heimsuchungen gehen tatsächlich alle Menschen gleich an, aber es ist schwer, an sie zu glauben, wenn sie über einen hereinbrechen.                                                                                           Albert Camus: Die Pest

 

Oder zu:

 

Wenn die Zeiger auf Null deuten, kann alles geschehen. Und was hervortritt, hat keinen Namen. Du mußt ihm den Namen geben.                                                                                                   Karl August Horst: Zero

 

 



Gedicht des Monats

Fotografie: Katja Liedle soulimages
Fotografie: Katja Liedle soulimages

 

 

 

 

 

 

 

                                     

 

 

 

 

 

 

Aufgeplustert

der Frühling

Knospen suchen Licht

Menschen wünschen Sonne herbei

Sehnsucht

 

Cornelia  Ehses