Willkommen

 

 Ohne lange auszuholen: ich schreibe, ich schreibe gerne, ich schreibe viel und ich schreibe, weil es gar nicht anders geht. 

 

Doch das geschieht nicht nur im stillen Kämmerlein, sondern ich gestalte Lesungen, veröffentliche Lyrik und Krimis.

 

Zudem bin ich Dozentin in der Erwachsenenbildung und zertifizierte Leiterin für Literarische und Kreative Werkstätten und Poesie- und Bibliotherapie.  
Seit Oktober 2017 habe ich eine weitere spannende Aufgabe übernommen - Regieassistenz bei Fatal Banal, der alternativen Karnevalssitzung in Köln. Aktuelles hier: Fatal Banal

 

Sie finden Informationen und Termine zu den Aktivitäten auf den folgenden Seiten.

                                                                                                                                                                                                                                                Foto: PicturePeople

Aktuell


 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frühling, Ostern und der Lockdown wird verschärft - was können wir  tun? 

 

Nun, letztens habe ich einen Artikel von dem Philosoph Matthias Koch gelesen, der betitelt ist mit 'Stoisch durch die Krise'. Hier weist er auf das Denken von Stoikern hin, und dass sie unterschieden haben zwischen dem, was wir ändern, und dem, was wir nicht ändern können, und dann empfahlen sie, sich auf das Veränderbare zu konzentrieren und sich über das Unabänderliche nicht aufzuregen.

Koch bezieht sich in seinem Artikel auf die Australier, die viel besser durch diese Pandemie kommen, als die Deutschen. Er zitiert Matthew Sharpe, einen Philosophieprofessor aus Melbourne, der sagt, dass die Menschen in Australien, die ja Teil einer Einwanderernation sind, die Bedeutung gemeinsamer Regeln hochhalten, nicht trotz, sondern gerade wegen ihrer ethnischen Vielfalt. Und jeder dort sähe eine Verantwortung für das große Ganze immer auch bei sich selbst.  Auch hätten die Australier als ersten wichtigen Schritt die Viruswelle als ein nicht mehr abwendbares, sehr großes Unglück akzeptiert und hätten die Situation rein naturwissenschaftlich betrachtet. Zweifler und Querdenker blieben dadurch außen vor. Und im zweiten Schritt haben sich die Menschen in 'down under' sehr stark engagiert in allen Bereichen, in denen sie selbst etwas zum Positiven ändern konnten.

 

Also, wir können die Situation ein wenig stoischer angehen, uns engagieren, um die Situation für sich und andere zu verbessern und wir können kreativ - in allen Bereichen - sein. So wie die KursteilnehmerInnen, die zu Hause weiterschreiben. Sie finden die Texte, die zu verschiedensten Schreibimpulsen oder eigenen Themen entstanden sind, mit Gedichten und Geschichten hier in meinem Blog - einfach anklicken oder oben in der Zeile auf 'Blog' gehen.

 

Bleiben Sie auch weiterhin gesund, tanzen Sie durch Wohnung und/oder Garten, lesen Sie Bücher, die Sie schon immer mal lesen wollten, spazieren Sie durch den Frühling und versuchen Sie, so oft wie möglich zu lächeln - ein Qigong-Lehrer hat einmal gesagt: "Wenn du lächelst, kannst du nicht gleichzeitig beängstigende Gedanken im Kopf herumwälzen."

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute und frohe Ostern!

Ihre 

Cornelia

 

P.S. Ich habe gelesen, dass die älteste Bezeichnung (sie geht auf das 8. Jahrhundert zurück) für Ostern 'Eostro' ist. Dieser Name lässt sich mit 'Morgenröte' übersetzen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns allen Morgenröte am Horizont! 



Gedicht des Monats

Fotografie: Katja Liedle soulimages
Fotografie: Katja Liedle soulimages

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  www.soulimages.eu

 

 

Dunkel

der Wintermantel

lege ihn ab

und schlüpfe in Frühlingsgrün

 

Häutung

 

© Cornelia  Ehses